Mi 06.12.2017
Historisches Bürgerhaus Langenberg
Peter Pan - das Musical

Theater Liberi

Für immer Kind im Nimmerland: Mit viel Humor und mitreißenden Songs entführt „Peter Pan – das Musical“ kleine und große Träumer auf die Insel der Fantasie. Doch auch dort, wo alle Wünsche wahr werden, warten spannende Abenteuer.Er ist der tollkühnste Abenteurer der Kinderliteratur: Peter Pan! Der Junge, der nicht erwachsen werden will, hat sich als Held aller Kindsköpfe in die Herzen kleiner und großer Träumer geschlichen. Bereits in der vierten Saison kommt die Geschichte in einer mitreißenden Musical-Adaption auf die Bühnen in Deutschland und Österreich!Das Theater Liberi, bekannt für seine rasanten und fantasievollen Familienmusicals, hat aus dem Klassiker über die Unschuld und Sorglosigkeit der Kindheit ein packendes Live-Erlebnis geschaffen. Ein raffiniert-wandelbares Bühnenbild und unvergessliche Melodien nehmen die kleinen wie großen Zuschauer mit hinein ins Nimmerland, jenen Ort, an dem Träume noch wahr werden.Eingängige Hits sind das Herzstück der rasanten InszenierungHerzstück der rasanten Inszenierung sind die eingängigen und doch anspruchsvollen Hits von Christoph Kloppenburg und Hans Christian Becker. Das Musikerduo hat sich für die musikalische Reise ins Land der Fantasie zahlreicher Genres der europäischen und lateinamerikanischen Musiktradition bedient. Temporeiche Choreographien, witzige und kindgerechte Dialoge sowie ausgefeilte Fechtszenen sorgen vom ersten bis zum letzten Ton für beste Familienunterhaltung.Mit Spielfreude und kraftvollen Stimmen interpretieren die bestens ausgebildeten Musical-Darsteller die schillernden Figuren vom Nimmerland: Die zickige Fee Tinker Bell, die wilde Indianerin Tiger Lilly und natürlich Peter Pan. Doch ihm und seinen verlorenen Jungs macht der gefürchtete Käpt‘n Hook mit seinen Piraten das Leben schwer. In diese Traumwelt gerät auch Wendy, die kleine Tochter der Familie Darling aus London.In Sprache und Stil zeitgemäß, doch nah am Original, erzählt der renommierte Liberi-Autor und Regisseur Helge Fedder eine Geschichte, die Kinder mühelos in ihren Bann zieht. Ihm gelingt es, dass selbst Erwachsene die Sehnsucht nach jener kindlichen Unbeschwertheit verspüren. Doch bei aller Magie und allem Glauben an die eigene Vorstellungskraft müssen auch ewige Kinder einmal Verantwortung übernehmen…Das Theater Liberi hat mit seinen Familienmusicals bereits eine Million Zuschauer begeistert. Von Herbst bis Frühjahr, zwischen den Alpen und der Nordsee, präsentieren sich die Familienmusicals auf zahlreichen deutschsprachigen Bühnen. Erfolge feierten die Musical-Macher unter anderem mit ihren originellen Musical-Adaptionen der Märchen „Aschenputtel“, „Die kleine Meerjungfrau“ oder des Klassikers „Dschungelbuch“. 

Sa 13.01.2018
Historisches Bürgerhaus Langenberg
Jürgen Becker - Volksbegehren

Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung

Blattläuse haben es leicht. Wenn ihnen nach Fortpflanzung zumute ist, gebären die Lausmädels ohne Zutun eines Lausbuben bis zu zehn Töchter am Tag. Sie müssen nicht fragen: „Zu mir oder zu dir? Sie fragen: „Zu mir oder zu mir?“ So einfach kann das Leben sein. Doch etwas muss ja dran sein am Sex.So wundern wir uns über das Tierhafte unserer Körper und empfinden Sie gelegentlich als peinlich, abstoßend und vulgär. Wir schämen uns Ihrer, es sei denn, wir sind im Internet.Kann die Religion diese Scham erklären oder erklärt die Scham gar die Religion? Denn in der bunten Götterwelt finden wir bereits alle Spielarten der Sexualität wieder, auch die Homoerotische. Und schon immer hat die Religion das versucht, was wir heute endlich geschafft haben: Wir können Kinder zeugen ohne Zeugungsakt und Sex genießen ohne Kinder zu zeugen. Früher musste man dafür beten:„Heilige Maria, die du empfangen hast ohne zu sündigen, lass mich sündigen, ohne zu empfangen!“ Aber was macht sexy? Was lehrt uns die Erotik über uns selbst? Und welche Lebensweisheiten können wir aus Ihr gewinnen?Jürgen Becker bittet zum Blick durchs Schlüsselloch. Das Publikum darf sich beim Liebesspiel mit Worten aufs angenehmste gekitzelt fühlen und beim Anblick von hundert erotischen Meisterwerken in Deckung bleiben – und spürt dabei geflissentlich, dass schöne Schenkel nicht nur im Bett betören. Gelegentlich darf man sich auch darauf klopfen.